Ein Bravo geht heute an die österreichischen EM-Teilnehmer. Sie holen 6,5 Punkte von 8 möglichen. Markus Ragger und David Shengelia zeigen sich hungrig auf den Sieg und holen mit Schwarz gegen die polniischen GM´s Moranda (2560) und Gajewski (2653) zwei Siege. Ragger profitiert von einem Dameneinsteller seines Gegners in Zeitnot, Shengelia widerlegt ein unternehmungslustiges Figurenopfer seines Gegners. Sensationell ist der zweite Sieg von Robert Kreisl gegen einen 2600-er. Der Türke Dragan Solak schafft im Königsinder keine 35 Züge. Siege gegen nominell schwächere Gegner/innen gelingen Fauland, Schachinger und Diermair. Hocherfreulich ist auch das Schwarzremis von Martin Christian Huber gegen dein türkischen IM Burak Firat. Einzig Gerahrd Schroll hat heute nicht das Glück auf seiner Seite und verliert gegen den griechischen GM Dimitrios Mastrovasilis (2610). Morgen warten in Runde drei lauter Großmeister mit 2600 oder mehr auf die Österreicher. Nur Diermairs Gegner fehlen mit 2580 ein paar Punkte und Junspatz Huber, er soll erste EM Erfahrungen sammeln, kriegt erneut einen IM mit 2419. (wk, Foto: Ursula Huber)
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Ein Österreicher Duell und einen Sensationssieg bringt der Auftakt der Europameisterschaft im polnischen Legnica. Markus Ragger beschert die Auslosung ausgerechnet Alexander Fauland in Runde eins. Ragger löst die unangenehme Aufgabe mit einem Sieg und feiert so einen guten Start ins Turnier. Die Sensation aus rot-weß-roter Sicht ist der Schwarzsieg von Robert Kreisl gegen den polnischen GM Mateusz Bartel (2619). Positiv ist auch das Remis von Gerhard Schroll gegen GM Hrant Melkumyan (ARM, 2622). Ein Plichtsieg gelingt noch David Shengelia gege Jan Machan. Schachinger, Diermair und Huber verlieren hingegen gegen Großmeister. Heute kommt es zum polnisch-österreichischem Länderkampf. Ragger und Shengelia treffen mit Schwarz auf Moronda und Gajewski. Zudem spielt Andreas Diermair gegen WIM Anna Iwanow. (wk, Foto: Ursula Huber)
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Vom 2. bis 16. Mai findet in Genf der Auftakt zum Zyklus 2013-2014 des Damen Grand Prix statt. Nach drei von elf Runden führen in diesem illustren Feld Anna Muchychuk (SLO), Kateryna Lagno (UKR) und Bela Khotenashvili mit je 2 Punkten. Die beiden Erstgenannten schlagen jeweils die Russin Olga Girya. Die Georgierin gewinnt gegen Wenjun Ju und Nana Dragnidze, verliert aber gegen Hou. Die bisher größte Sensation ist die Niederlage von Yifan Hou in Runde drei gegen Tuvshintugs Batchimeg. Die Mongolin ist mit einer Elozahl von 2298 die Außenseiterin des Turniers. Viel passiert ist für Hou mit dieser Niederlage noch nicht. Gemeinsam mt sechs anderen Spielerinnen liegt sie mit eineinhalb Punkten im Pulk der Verfolger des Spitzentrios. (wk, Foto: Turnierseite)
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Die Einzel Europameisterschaft im klassischen Schach findet vom 5. bis 16. Mai in Legnica (Polen) statt. Am Start sind 295 Spieler aus 38 Nationen, darunter 145 Großmeister. Österreichs Aushängeschild Markus Ragger geht mit seiner Elozahl von 2666 als Nummer 27 in Rennen um den EM-Titel und die Qualifikation für den World Cup, für den sich 23 Spieler qualifizieren werden. Die Chancen von Ragger sollten gut sein, da einige vor ihm platzierte Spieler sich bereits im Vorjahr qualifiziert haben. Insgesamt ist Österreich mit acht Spielern vertreten. Neben Ragger werden Shengelia, Fauland, Schachinger, Diermair, Schroll, Kreisl und Huber den Kampf mit der internationalen europäischen Elite aufnehmen. Insbesondere für die jetzigen und möglichen zukünfitgen Nationalspieler sind gerade solche Erfahrungen von unschätzbarem Wert, wie Nationalcoach Zoltan Ribli stets vorgibt. Er wird die Spieler vor Ort betreuen. Nummer Eins der Setzliste ist der Russe Dmitry Jakovenko gefolgt von seinem Landsmann Evgeny Tomashevsky und dem Franzosen Maxime Vachier-Lagrave. Die ersten Zwölf haben eine Elozahl von 2700 oder mehr. Die erste Runde startet morgen um 15.00 Uhr Ortszeit. Auf der Turnierseite wird es eine Live-Übertragung geben. (wk)
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Vom 27. April bis 1. Mai kämpften 94 Spieler/innen beim 12. Open Semriach in zwei Gruppen um Elopunkte und den Sieg. In der A-Gruppe setzt sich am Ende Wiens Jugendtrainer und ÖSB Vorsitzender der Kommission für Ausbildung Harald Schneider-Zinner durch. Er besiegt in der Schlussrunde im direkten Duell um den Sieg Michael Higatsberger und holt sich mit 4,5 Punkten und einem halben Zähler Vorsprung den ersten Preis vor Higatsberger. Dritter wird mit 3,5 Punkten dank bester Zweitwertung Peter Sadilek. In der B-Gruppe gewinnt Herbert Schestak vor Franz Fröhlich (beide je 4,5). (wk)
Ergebnisse: Gruppe A (inkl. Partien, Fotos), Gruppe B
Weiterlesen: Schneider-Zinner gewinnt in Semriach
In der FIDE Eloliste vom 1. Mai führt weiter Magnus Carlsen (2868) vor Levon Aronian (2813) und Vladimir Kramnik (2811). Nur diese drei liegen über der 2800-er Marke. Ein Sprung nach vorne auf Rang vier gelang Veselin Topalov (2793). Weltmeister Anand ist Fünfter. In der Damenwertung führt Judit Polgar (2696) vor Yifan Hou (2617) und Humpy Koneru (2597). Weltmeisterin Ushenina liegt mit 2491 nur auf Rang 19. Österreichs Eva Moser ist mit 2453 auf Rang 37. Im Schnitt der besten zehn Spielerinnen liegen unsere Damen auf Rang 35 von 123 Nationen. Erfreulich ist der Sprung von Anna Lena Schnegg auf 2115. Das ist weltweit Rang sieben in ihrer Jahrgangswertung (1998) und Rang sechs bei Österreichs Damen hinter Kopinits (2254), Schink (2180), Newrkla (2133) und Novkovic (2132). Österreichs "Herren" liegen angeführt von Markus Ragger (2666) auf Rang 41 von 141 Nationen. Ragger hält damit Rang 77 in der Weltrangliste. (wk)
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Gut erholt zeigt sich Levon Aronian von der Enttäuschung des Kandidatenturnieres. Lange mit an der Spitze hatte es am Ende "nur" zu Rang vier gereicht. Beim Aljechin-Memorial, das je zur Hälfte in Paris und St. Petersburg gespielt wurde, strahlt Armeniens Vorkämpfer aber wieder vom höchsten Treppchen des Siegerpodests. Zwar beenden Aronian und Gelfand das Turnier punktegleich mit je 5,5 Zählern, die höhere Zahl an Siegen macht aber Aroniian zum Ersten. Ganze Punkte gelingen Aronian gegen Kramnik, Vachier Lagrave und Swidler, der sich nach Rang drei in London diesmal am Tabellenende wiederfindet. Rang drei beim Memorial holt Weltmeister Anand mit Siegen gegen Vitiguov und Ding Liren, dieser hatte Aronian besiegt, bei einer Niederlage gegen Adams. Auf den Plätzen folgen Vitiugov, Fressinet, Kramnik, Adams und Vachier-Lagrave (alle 5,0), Ding Liren (3,5) und Swidler (3,0). (wk, Foto: Turnierseite)
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Veselin Topalov gewinnt überlegen das Grand Prix Turnier in Zug. Heute besiegt der Bulgare auch noch Sergey Karjakin und beendet das Turnier mit fünf Siegen bei sechs Remisen ungeschlagen mit 8 Punkten und eineinhallb Zählern Vorsprung auf Hikaru Nakamura sowie zwei Zählern Guthaben auf Ponomariov und Ruslan. Topalovs Sieg war die einzige Ganzentscheidung der Schlussrunde. Kamsky und Morozevich beenden das Turnier mit je 50% im Mittelfeld, während Karjakin, Giri, Leko, Radjabov, Kasimdzhanov und Mamedyarov ein negatives Score hinnehmen müssen. Topalov gewinnt neben dem Turnier 22 Elopunkte und nähert sich wieder der 2800-er Marke. (wk, Foto: Turnierseite)
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Ex-Weltmeister Veselin Topalov is back. Nach seinem verlorenen WM-Kampf gegen Anand 2010 in Sofia war der Bulgare in ein Formtief gerutscht und hat auch einige Plätze in der Weltrangliste verloren. Im aktuellen Grand Prix Zylus nähert sich Topalov aber wieder seiner Bestform. Zum Auftakt des Grand Prix in London teilte Topalov den Sieg mit Mamedyarov und Gelfand. Sein zweiter Einsatz in Zug bringt ihm Sieg Nummer zwei. Heute besiegt Topalov mit Schwarz iim direkten Duell seinen Hauptkonkurrenten Caruana und sichert sich damit bereits vor der Schlussrunde Rang eins. Lediglich Nakamura könnte morgen mit einem Sieg gegen Caruana noch aufschließen, sofern Topalov gegen Karjakin punktelos bleibt. Wahrscheinlicher ist aber ein ungeteilter Sieg für Topalov, der damit der Konkurrenz auch in der Gesamtwertung einiges vorlegt. Erfangen hat sich heute Morosevich nach drei Niederlagen mit einem Sieg gegen Radjabov. Ein hübscher Sieg gelingt auch Kamsky mit Schwarz gegen Karjakin. (wk, Foto: Turnierseite)
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FIDE Grand Prix Serie
Glücklos agiert Alexander Morozevich in den letzten drei Runden des FIDE Grand Prix in Zug. Nach der 6. Runde lag der Russe noch gemeinsam mit Topalov an der Spitze, doch nach seiner Niederlage in Runde sieben gegen Kamsky folgen unmittelbar weitere gegen Topalov und gestern gegen Nakamura. Dabei kam Morozevich mit klarem Vorteil mit Schwarz aus der Eröffnung. Bei der Dichte des Feldes purzelte er aber gleich auf den vorletzten Platz. An der Spitze freut sich Topalov einen Konkurrenten weniger im Kampf um den Sieg zu haben. Der Bulgare ist mit 6/9 zwei Runden vor Schluss auf dem besten Weg zu seinem zweiten Grand Prix Sieg in idesem Zyklus und hat auch gute Chancen auf den Gesamtsieg. Auf den Fersen sind Topalov nach seinem gestrigen Sieg gegen Kamsky noch Caruana (5,5/9) sowie Ponomariov, Karjakin und Nakamura (je 5/9). (wk, Foto: Turnierseite)
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