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Chess Festival Innsbruck mit 227 Teilnehmern gestartet

Der österreichische Schachsommer geht weiter. Nach den Turnieren in St. Veit und Feffernitz wurde gestern das Open in Innsbruck gestartet. In seiner 4. Auflage lockt das internationale Chess Festival in drei Gruppen insgesamt 227 Spielerinnen und Spieler an. In der A-Gruppe sind es 90 aus 15 Nationen, wobei Österreich (33) und Deutschland (28) das größte Kontingent stellen. Das Organisationsteam rund um Giorgio Gugler ist sehr bemüht, das Festival so sicher wie in Covid-19 Zeiten möglich abzuwickeln.

Die Setzliste wird von vier Großmeistern angeführt. Der Lette Nikita Meshkovs ist mit 2585 Elofavorit gefolgt vom Norweger Jesper Sondergaard Thybo (2577), dem Italiener Alberto David (2520) und dem Ukrainer Andrei Masimenko (2463). Bester Österreicher ist Georg Kilgus mit 2461 am fünften Platz.

In der gestrigen ersten Runde sind Überraschungen nicht ausgeblieben. Die größte ist wohl ein Remis des steirischen Talents Daniel Kristoferitsch gegen GM Alberto David. Bemerkenswert sind auch Außenseitersiege von Michal Redzisz gegen Stefan Colijn und Alexander Gschiel gegen Robert Rittler. Heute, Sonntag, folgt in Innsbruck eine Doppelrunde. (wk, Fotos: Giorgio Gugler)

Turnierseite, Ergebnisse bei Chess-Results

Zwei Spieler mit weißer Weste in Feffernitz

164 Teilnehmer aus 13 Nationen sind beim "KÄRNTNER SCHACH SOMMER 2020 29. Internationales Schachopen in Feffernitz" am Start. Nach vier Runden sind nur mehr Brijej Jaka aus Slowenien und Lahayhe Rick aus den Niederlanden mit einer weißen Weste. Die beiden Top-Gesetzten Großmeister Andreas Diermair und GM Matthias Womacka sind mit 6 weiteren Spieler im Verfolgerfeld. In der gleichzeitig im Open ausgetragenen Kärntner Landesmeisterschaft führt der junge Hermagor Spieler Florin Zamfir vor GM Andreas Diermair mit 3.5 Punkten. Ein Lob gebührt allen Spielern, die sich an die Vorgaben der Covid19 Regeln halten. Es war eine kluge Entscheidung den Turniersaal vom Freizeitzentrum in den schon Staatsmeisterschaften erprobten Gemeinschaftshaus zu wechseln. Für Spannung ist weiterhin gesorgt. (wk, Text/Foto: H. Löscher)

TurnierseiteErgebnisse bei Chess-Results

Schachfestival Innsbruck 2020 geht auch online

Das Internationalen Schachfestivals Innsbruck geht heuer mit drei Schachturnieren online. Die Gewinner der Online-Turniere erhalten eine kostenlose Unterkunft in Innsbruck und die Einladung zur SILLPARK Blitz Trophy sowie ein Preisgeld von 100 € als Preis.

Organisiert werden die Turniere in der FIDE Online Arena veranstaltet.

Turnierlink:
https://arena.myfide.net/tournament/570 (https://arena.myfide.net/tournament/570)

Die FIDE Online Arena ist die exklusive offizielle Online-Schachspielplattform der FIDE. Die Plattform läuft mit einer fortschrittlichen Fairplay-Engine.

Link: http://arena.myfide.net


Regulations for Innsbruck Blitz Trophy Online Tour at FIDE Online Arena

1. Concept
1.1. The Project is the series of online tournaments held on the FIDE Online Arena (https://arena.myfide.net/) in connection with the 4° International Chess Festival Innsbruck.

1.2. Organizer is Giorgio Events e.U., Innrain 42a, A-6020 Innsbruck,Tirol, Austria.

1.3. The Project is open only for players with the FIDE ID.

2. Format
2.1. Time control of the tournaments: 3+2 sec per each move.
2.2. Three online blitz tournaments on the FIDE Online Arena that will take place on Saturdays 8th, 15th, and 22nd August. Each tournament starts at 8:00pm Austrian time zone.
2.3. Each player may participate in as many tournaments as he/she wishes.
2.4. Max number of participants in each tournament is 256. The players may register at a tournament in advance. Once the max number is participants registered, the registration is closed automatically.
2.5. Each tournament is played within 7 rounds.

3. The terms of participation
3.1. Each participant has to register at FIDE Online Arena (https://arena.myfide.net/) with a free World Chess account.
3.2. Each participant has to fill the profile information (name, surname, date of birth, country, and nickname).
3.3. A player who ignored Rules 3.1 and 3.2 can not get any prizes. His / her prizes would not be distributed by the Organiser.
3.4. The Organiser expect fair play and respective attitude from all participants. The Organiser may expel a participant for breaking Paragraph 3.4 of the Rules.

4. Prizes
4.1. The three winners of these 3 online tournaments will be invited to the offline SILLPARK Blitz Trophy Tournament that is held in Innsbruck, the capital city of Tyrol in the Alps of Austria on Saturday, August 29th. The winner can come on Friday, August 28th. with free fees and free accommodation. Accommodation includes a double room with breakfast for one person for two days for Friday and Saturday or one day for two people.
4.2. The Prizes of the online tournaments (free fees and accommodation) are personal only to the winner, non-transferable and non-payable to others persons.
4.3. If a participant already has booked a stay in Austria for the offline tournament, he will get SILLPARK Shopping Voucher Zehner 200€ instead of the accommodation.
4.4. If two or more players scored the same number of points, the first place is mention according to the result table at the FIDE Online Arena.
4.5. All prize-winners will be contacted by the Organiser within 1 (one) week after their wins.
4.6. Players from some countries must meet the visiting rules of Austria. Visitors from some countries may be required to have a negative PCR test to travel to Austria.

5. Questions
5.1 All questions please address to Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! with "Innsbruck Blitz Trophy Online Tour" in the topic.

Neuer Teilnehmer Rekord beim 29. Internationalen Open Feffernitz

178 Teilnehmer haben für das Open vom 16. bis 23.8.2020 genannt. Schon seit langem mußte der Turniersaal das Freizeitzentrum in Feffernitz gegen den Turniersaal in Feistritz/Drau Villacherstrasse 250 getauscht werden. Entfernung zum Ursprünglichen Turniersaal 1,1 km. Trotz einhalten der Abstandsregeln bietet der gesamte Saal Platz für 184 Personen. Wir werden uns an die Covid19 Maßnahmen halten. Und 1500 Stk. MNS und 15 Liter Desinfektionsmittel bereithalten. Danke das der Großteil der genannten das Startgeld bereits vorab überwiesen hat und somit Menschenansammlungen am 1. Turniertag vermieden werden können. Wir freuen uns auf ein schönes Turnier. (wk, Text/Foto: H. Löscher)

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Saric und Blasge triumphierten in St. Veit

In der St. Veiter Blumenhalle begann im österreichischen Schachsport eine neue Ära mit 242 TeilnehmerInnen aus 13 Nationen. Erstmals ging ein Turnier (39. Jacques Lemans Open) unter Corona-Bedingungen – also mit Mund-Nasen-Schutz und Desinfektionsmittel zu Hauf zu Ende. Gott sei Dank – pannenfrei! Dieser Saisonauftakt macht Mut für das in Kärnten anstehende Open in Feffernitz.


Von wegen Eintönigkeit! Der Ablauf im A- und B-Turnier hätte kaum spannender im Hinblick auf den Gesamtsieg verlaufen können. Drei GM waren schlussendlich zu viel für den teilweise furios agierenden 2004er-Jahrgang Slowenen, „noch“ Fidemeister, Jan Subelj. Fünf Siege und vier Remis „reichten“ zu Rang zwei und einer IM-Norm mit im Rucksack. Der punktgleiche GM Davor Rogic, seit Jahrzehnten für den Gastgeber- und Ausrichterverein Bundesliga spielende Kroate, komplettierte das imaginäre Stockerl. Dank identischem Spurt, ebenfalls 2,5 Zähler im Finaldrittel ins Punktekonto bugsiert, holte sich sein kroatischer Landsmann GM Ante Saric seinen ersten Gesamtsieg vor Ort. Das Ringen um die beste „Brett-Amazone“ war ein Auf und Ab mit glücklichem Sieg (ein Drittwertungspunkt mehr) der Slowenin WFM Monika Rozman vor ihrer Landsfrau WIM Zala Urh und der ebenfalls punktegleichen Daria Vanduyfhuys aus Belgien. Die „Prestige-Sache“ um den besten Österreicher entschied Oberösterreichs Jugendreferent FM Florian Mostbauer vor Wolfgang Humer auf den Rängen sechs und sieben hinter punktgleichem russischen GM Orlov. Der vierte „6,5-Punkter mit deutschem titellosen Leonarda Costa verpasste Rang drei um einen halben Punkt.


Furioser Kärntner Blasge glänzte 8 Tage lang

Die Tendenz der „Jugendlastigkeit“ in puncto Gesamtsieg im B-Turnier bestätigte sich auch diesmal. Freilich mit dem kleinen Unterschied, dass das „Ding“ diesmal souverän an einen riesen Außenseiter ging – an „Nobody“ Tobias Blasge. Der Lokalmatador, vom Verein SV Sparkasse Feldkirchen, brachte seinen bis dato größten „Erfolg“ wie ein Routinier in trockene Tücher. „Verbannte“ seinen durchaus im Favoritenkreis gehandelten jungen oberösterreichischen (SV Krems) Rivalen Patrick Fuchs – via souveräner 5 Zweitwertungszähler – auf Rang zwei. Platz vier belegte Adamo Valtiner (SV Feffernitz) hinter dem Belgier Igor Vanduyfhuys. Bester Spieler vom Gastgeber wurde „sensationell“ Gerald Wieser auf der Sieben. Die beste Amazone spielt für das burgenländische Pamhagen und heißt Vicze Szofia. Sie belegte Endrang-29.

Tobias Blasge

 

Das Jugendopen war in Händen von deutschem Unter-10-Talent Marcel Frydel von der Schachakademie Trier.
Den Teambewerb mit den vier bestplatzierten Spielern eines Vereines (egal ob A- oder B-Turnier – der Veranstalterverein St. Veit ist davon „ausgeschlossen“) sicherte sich der SV Feldkirchen vor SC Donaustadt und SS Tomo Zupan Kranj.


Abschließendes „Corona-Resümee“

100 TeilnehmerInnen – vom Großmeister bis zum Turniereinsteiger, von Jung bis Alt – wurden bezüglich „Spiel mit Mund-Nasen-Schutz“ nach dem Schulnotensystem befragt. Das Ergebnis ist durchaus überraschend – 2,1! Sehr viele Teilnehmer wiesen dabei aber auch auf die „Qualität“ der Blumenhalle hin. Perfekte Klimaanlage, kompletter Luftaustausch in ca. 1 Stunde und Raumhöhe von 8 Metern. Wie dies aber in kleineren nicht klimatisierten Räumen ist?! Was viele TeilnehmerInnen vermissten: die Mimik ihres Gegenüber, „da fehlt einfach was am Brett“, war ein mehrmaliger Tenor. (wk, Bericht: A. Eichhorn, Foto: G. Hametner)

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