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Zoom Schach Weihnachts-Quiz am 26. Dezember um 19:30

Weihnachtliches Quiz zu den Weltmeistern und Weltmeisterinnen am 26.12. 19:30. Am besten ihr nehmt einen Teller mit Keksen und einen Punsch zu eurem Computer und feiert Weihnachten mit uns nach. Mit ein wenig Glück (und nur wenn ihr wollt) werdet ihr auch Kandidat. - Wer "nur" zuschauen möchte ist natürlich auch willkommen.

50 Fragen, unterhaltsame Moderation, gemeinsam ein bisschen Weihnachten in Schachkreisen nachfeiern.

Preise:
4 Bücher „Mädchen- und Frauenschach“

Anmeldungen bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Info (PDF)

Online Blitz EM: Jones gewinnt Finale gegen Shirov

Die Europäische Schach-Union hat zum Ende des Jahres vom 18. bis 20. Dezember eine erste Online Blitz Europameisterschaft ausgetragen. Gespielt wurde zuerst eine Qualifikationsrunde im Schweizer System, danach eine Finale mit 16 Teilnehmern im K.O.-System. Obwohl das Turnier sehr kurzfristig angekündigt worden war, haben 323 Spieler aus 40 Ländern teilgenommen.

Die Qualifikation gewann der Pole Radoslaw Wojtaszek mit neun Punten aus elf Partien, punktegleich vor Roaber Hovhannisyan (ARM), Levan Pantsulaia (GEO), Vladimir Onischuk (UKR) und Aleksandar Indjic (SRB). Weiters schaftten es in das Finale: David Navara (CZE), Gawain Jones (ENG), Mikhail Demidov (RUS), Alexei Shirov (ESP), Bogdan-Daniel Deac (ROU), Eltaj Safarli (AZE), Deniz Ozen (TUR), Matthias Bluebaum (GER), Mustafa Yilmaz (TUR), Manuel Petrosyan (ARM) und Georg Meier (GER).

Im Finale der Top-16 schaffen am Samstag Shirov, Bluebaum, Navara und Jones den Einzug ins Semifinale und den Kampf um die Medaillen am Sonntag. Beide Semifinale zwischen Shirov und Bluebaum bzw. Navara und Jones werden nach einem 2:2 erst im Armageddon entschieden. Hier setzen sich Shirov und Jones jeweils mit den schwarzen Steinen durch.

Das Finale beginnt mit einem Remis. Die zweite Partie verläuft dann kurios und bringt ein Vorentscheidung. Zuerst bekommt Jones mit Schwarz in einer sizilianischen Drachenvariante deutlichen Vorteil und übersieht im 35. Zug einen Gewinnzug. Stattdessen gibt er die Dame für Turm und Springer. Nun ist kurz Shirov am Drücker und im Vorteil. Die Stellung ist aber schwer zu spielen und nach zwei Fehlern muss der für Spanien spielende Lette aufgeben. In der nächsten Partie tappt Shirov in eine Eröffnungsfalle. Jones lässt sich diese Chance nicht mehr nehmen und ist mit einem 2,5:0,5 Finalsieg Online-Europameister. Den dritten Platz und Bronze sichert sich Bluebaum mit einem 2,5:0,5 Sieg gegen Navara.

Ein Lob verdienen die Veranstalter aus Katowitz für die professionelle Live-Übertragung auf European Chess TV mit GM Marcin Tazbir, WGM Keti Tsatsalashvili und Maria Leks.  

ECU, Offizielle WebsiteErgebnisse bei Chess-Result
European Chess TV Channel Youtube

WK

Schach im Aufwind und in der deutschen Sportschau

"Schach ist ein großer Gewinner der Corona-Krise. Als Internetsportart ist Schach gefragter denn je, ein deutsches Talent profitiert davon. Im Deutschen Schachbund tobt allerdings ein Machtkampf - die Spieler weigerten sich unter dem Bundestrainer zu spielen, der schließlich entlassen wurde.", heißt es im Ankündigungstext für einen Sport-inside-Film von Niklas Schenk. 

Schach genießt derzeit hohe Aufmerksamkeit. Schach trotzt mit seinen Online-Aktivitäten erfolgreich der Pandemie und bleibt sichtbar. Zudem macht die Neflix Erfolgsserie "Queens Gambit" beste Werbung. Die mediale Präsenz ist daher hoch wie selten, wie auch diese Doku beweist.  

Links:
Webseite Sport inside:
https://www1.wdr.de/fernsehen/sport-i...
Alle Sendungen: https://www1.wdr.de/fernsehen/sport-i...

Das WDR-Magazin Sport inside erzählt die Geschichten jenseits der glitzernden Sportwelt: informativ, kritisch und authentisch. Sport inside deckt auf, fragt nach, eckt an. Wir setzen Themen und beobachten neue Trends - mittwochs um 22.55 Uhr im WDR Fernsehen und hier auf dem Sportschau-Youtube-Kanal.

(wk, Info/Bild: Sportschau)

Fernschach ist back!

Unser Fernschachreferent Rudolf Hofer wird Sie in Zukunft mit einem Redaktionsteam über das nationale und internationale Fernschachgeschehen, Turnierausschreibungen, sowie sonstige Fernschach News informieren.

Derzeit läuft die 34. Österreichische Fernschachmeisterschaft, an der 17 Spieler teilnehmen. Titelverteidiger ist IM Hannes Rada. Derzeit liegt IM Thomas Steinbacher mit bereits drei gewonnenen Partien vor IM Rada in Führung.

34. ÖFSM

Im Finale der 31. Fernschach Weltmeisterschaft liegt der Österreicher GM Christian Muck  zur Halbzeit am 2. Rang.

Finale 31. FSWM

Im Finale der 21. FS Olympiade liegt unser Team mit GM Wolfgang Zugrav, SIM Manuel Mendl, IM Norbert Sommerbauer, IM Gerhard Walter, IM Wolfgang Liedl und IM Wilfried Spiegel derzeit am 3. Rang.

Finale 21. ICCF Olympiade

Infoseite Fernschach

(RH, RV)

Challenge WGM Regina Pokorna am 18. Dezember 19:00

Die Hamburger Softwarefirma ChessBase hat auf ihrem Server Playchess jetzt auch Video und Audio integriert und ermöglicht so gesellige Online Events für Vereine, Freunde, aber auch bestimmte populäre Turnierformen. Aktuell läuft eine Serie "VIP Video & Audio tournaments". 

Neun Personen können morgen Regina Theissl-Pokorna, Österreichs aktuelle Nummer Eins der Frauen, herausfordern. Es gilt lediglich diese Voraussetzungen zu erfüllen:

Sie sind ChessBase Premium Mitglied
Sie haben eine Webcam
Sie haben ein Mikrofon
Gute englische Sprachkenntnisse 

Erfüllen Sie die Voraussetzungen, können Sie eine der neun ausgelosten Personen sein. Senden Sie bitte ihre Bewerbungen an
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (Betreff: Video-Blitzturnier Pokorna)

Und im Text reicht es lediglich Ihren echten, vollen Namen zu posten, und natürlich auch Ihren Playchess.com Nickname. Weitere Infos und Challenges finden sich hier

Im Vorfeld hat ChessBase auf seiner englischen Seite ein Interview mit Pokorna veröffentlich, in dem sich die gebürtige Slowakin über ihre Karriere, ihre Leben und das Schach in ihrer neuen Wahlheimat Österreich äußert.

Interview Regina Theissl-Pokorna (ChessBase)

Schachmillionenshow mit Veronika Exler auf Youtube

Die Einseitigkeit des Lockdowns brachte in letzter Zeit einige kreative Ideen hervor: Eine davon ist „Die große Schachmillionenshow“, initiiert und moderiert von Nationalspielerin WIM Veronika Exler. Ursprünglich wollte die frisch gebackene Instruktorin damit ihre Schachtrainings auflockern. Da die Quizze bei ihren Schülern jedoch so gut ankamen, beschloss sie, von Magdalena Mörwald ermutigt, eine eigene Show zu starten.

Hierbei werden nach dem Vorbild der TV-Sendung verschiedenste Schachthemen in ein spannendes Quiz, bestehend aus jeweils 10 Fragen, verwandelt. Die Themen dürfen zwar von den Gästen mitbestimmt werden, doch werden die Fragen zunehmend kniffliger. Als Unterstützung gibt es 3 Joker pro Sendung. Werden alle Fragen richtig beantwortet, kann als Preis eine Stunde Schachtraining mit Veronika gewonnen werden.

Bisher sind 6 Sendungen auf dem Youtube-Kanal „Vroniversum“ veröffentlicht. Weitere Sendungen, so wie ein Märchenschach Weihnachtsspecial mit WIM Katharina Newrkla sind in Planung. Bei Interesse einfach an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wenden. Viel Spaß beim Miträtseln!

1. Sendung mit Magdalena Mörwald „Turmendspiele“: https://youtu.be/megdZU_RJV0
2. Sendung mit Stefan Kindermann „Weltmeisterquiz“: https://youtu.be/BzbLhwyaA2o
3. Sendung mit Elisa und Valentina Huber „Springermatts“: https://youtu.be/_mjOt9sTukE
4. Sendung mit Laurenz Borrmann „Eröffnungen“: https://youtu.be/cm6sklgqbBo
5. Sendung mit Stefan Kindermann „Blindschach“: https://youtu.be/Xw9DHU1QdSg
6. Sendung mit Stavroula Tsolakidou „Compositions“: https://youtu.be/bvZVYjj4kT0
7. Sendung mit Nino Kordzadze „Taktik“: in Bearbeitung

WK, Text: Veronika Exler, Grafik: Manuel Kraft

Online Blitz EM für Spieler 2300+ ab 18. Dezember

Die Europäische Schachunion (ECU) organisiert vom 18. bis 20. Dezember eine Online Blitz Europameisterschaft. Das Turnier ist offen für alle Spieler mit einem Standard Rating von 2300+, die für eine europäische Schachföderation spielberechtigt sind. Es wird kein Nenngeld eingehoben.

Gespielt wird die EM in drei Stufen: Qualifikation, Top-16 Play-Off, Top-4 Superfinals

Links:
Info ECU, Offizielle Website, Online Anmeldung

European Online Women’s Club Cup

Wie andere Bewerbe zuvor steigt auch der European Women’s Club Cup heuer auf eine Online-Ausgabe um. Der ursprünglich geplante Club-Cup in Mayrhofen wird 2021 über die Bühne gehen. Das Online-Event wird im Schnellschach-Format von 19.-22. Dezember auf der Schachplattform Tornelo gespielt. 42 Mannschaften werden in Gruppenspielen am Wochenende die zehn Finalplätze ausspielen, die am Montag und Dienstag um das Stockerl kämpfen werden.

Für Spannung ist auf jeden Fall gesorgt, denn neben dem Topteam aus Monte Carlo, das keine Mühe gescheut hat, die amtierende Vize-Weltmeisterin Aleksandra Goryachkina aufzustellen, sind unter anderen die Europameisterin von 2019 Alina Kashlinskaya für den französischen Verein Clichy-Echecs-92 und die Muzychuk-Schwestern für Kyiv Chess Federation - Greco mit von der Partie.

Österreich wird vom diesjährigen 1. Frauenbundesliga-Gewinner SK Erste Bank Baden sowie Schachklub Wulkaprodersdorf vertreten. Zudem spielen die beiden Nationalspielerinnen WGM Regina Theissl Pokorna und FM Anna-Christina Ragger für die Teams Arnia Chess IT sowie den Hamburger Schachklub von 1830 e.V. (dt)

Links:
 Turnierseite
, chess-results

Erste Online Jugendmeisterschaften am 100 Jahre ÖSB Gründungstag

Die Österreichischen Jugendmeisterschaften im Blitz und Rapid waren vom 11. bis 13. Dezember in St. Veit geplant. Pandemiebedingt konnten diese Meisterschaften wie viele andere Turniere nicht stattfinden. Da am 12.12.2020 zudem vor 100 Jahren der ÖSB gegründet worden war, wurden diese Meisterschaften als Jubiläumsveranstaltung ersatzweise online ausgetragen.

Diese Premiere war für alle Beteiligten eine Herausforderung. Nach langwierigen Vorbereitungen mit Testturnieren und Einschulungen konnten am Freitag, dem 11. Dezember, die ersten Österreichischen Internet Schachmeisterschaften der Jugend mit den Bewerben im Blitzschach um 16:00 Uhr pünktlich beginnen. Knapp 200 Jugendliche aus allen neun Bundesländern haben zumindest an einem der 25 Bewerbe teilgenommen. Insgesamt verzeichnet die Veranstaltung 435 Teilnehmer. 

Höhepunkt war am Samstag, dem ÖSB Jubiläumstag, die Bundesländer Mannschaftsmeisterschaft (BLMM). An der Spitze mischt sich zum erwarteten Zweikampf zwischen Wien und der Steiermark noch überraschend das Burgenland. Die Entscheidung um den Titel fällt in den direkten Begegnungen, da alle drei Teams ansonsten keine Punkte liegen lassen. In der siebenten Runde gewinnt Burgenland angeführt von Dominik Horvath und Alexander Gschiel in einem engen Match gegen die Steiermark mit 4,5:3,5 und geht als einzige Mannschaft ohne Punkteverlust in die Schlussrunde, da die Steiermark in der achten Runde mit einem 5:3 Sieg gegen Wien seine Chancen wahrt. Die Entscheidung muss im direkten Duell zwischen Burgenland und Wien fallen. Die Burgenländer habe es selbst in der Hand den Titel zu sichern, verlieren aber mit 3:5. Lachender Dritter ist die Steiermark, die dank besserer Zweitwertung vor Wien den Titel aus dem Vorjahr verteidigen kann. Burgenland darf sich über Bronze freuen. Oberösterreich sichert sich im Fernduell mit Niederösterreich den vierten Platz. Hinter Niederösterreich folgen Vorarlberg, Tirol, Salzburg und Kärnten.

Am gestrigen Sonntag wurden zum Abschluss noch die Einzeltitel im Schnellschach vergeben. Am Ende holt die Steiermark 21 von 75 möglichen Medaillen und damit um fünf mehr als Wien. Im Medaillenspiegel ist aber die Bundeshauptstadt dank ihrer acht Goldmedaillen vorne. Niederösterreich gelingen 10 Medaillen. Weiters: Salzburg (8), Burgenland (7), Vorarlberg und Oberösterreich (je 5), Tirol (3). Kärnten kann leider nicht an die großen Zeiten mit Moser und Ragger anschließen und bleibt medaillenlos. 

Ausgetragen wurden die Meisterschaften auf Playchess, dem Online-Server von ChessBase. Ein großer Dank gebührt dem ChessBase Team, das nicht nur 2020 die technischen Voraussetzungen geschaffen hat, sondern mit seinen "Sysops" Martin Fischer, Holger Lieske, Gaby Assmann und Emine Yanik während des Turniers den österreichischen Turnierleitern stets hilfreich zur Seite gestanden ist. Großer Dank gebührt auch den Turnierleitern Laima Domarkaite, Gerald Hametner, Christian Huber, Wolfgang Horvath, Günter Mitterhuemer und Hermann Wilfling. Sie alle sind erfahrene Internationale Schiedsrichter, die erstmals Online-Turnier geleitet haben und diese Aufgabe hervorragend bewältigt haben. Einen tollen Job haben zudem die Trainer der Landesverbände geleistet, die ihre Schützlinge bestens aus der Distanz betreut haben und dank interner Kommunikationswege eine wichtige Schnittstelle zum Organisationsteam waren.

In Summe ist diese Online-Premiere gut über die Bühne gegangen und könnte ergänzend zum "over the board chess" eine Ergänzung für die Zukunft sein. Trotzdem hoffen alle sich bald wieder persönlich bei Turnieren vor Ort begegnen zu können.

Ergebnisse/Partien bei Chess-Results, Medaillenspiegel

wk

ÖSB feiert 100-Jahr-Jubiläum mit exklusivem Magazin und eigener Schachuhr

Am 12. Dezember 1920 wurde in Wien der Österreichische Schachbund gegründet. Anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums präsentiert der ÖSB ein exklusives Schach-Magazin mit Autoren wie Dieter Chmelar, Achim Schneyder oder Michael Hufnagl. Mit Jacques Lemans wurde eine auf 300 Stück limitierte Schach-Uhr "GRANDMASTER" kreiert. Großmeister Markus Ragger wurde zum Spieler des Jahrhunderts gewählt.

„Natürlich hatte der ÖSB unzählige Aktivitäten im Jubiläumsjahr geplant: Vom Großmeister-Turnier mit Markus Ragger bis zu Weltrekordversuchen. Auch der Schachwelt in Österreich hat die Covid-19-Pandemie einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht“, so ÖSB-Präsident Christian Hursky. Zuletzt musste auch die geplante Schach-Gala abgesagt werden. Deshalb ist das vom Echo Medienhaus produzierte Jubiläums-Magazin besonders wichtig. Hursky: „Es zeigt eindrucksvoll die reichhaltige Schachszene im Land. Und es macht Mut, dass das Schachspiel in Österreich auch in den nächsten hundert Jahren eine prächtige Zukunft vor sich hat.“

Das Magazin beschreibt umfangreich die reiche Schach-Gegenwart in Österreich: Geografisch gesehen von Schulschach-Erfolgen in Dornbirn bis zu U16 Blitzschachweltmeister Dominik Horvath ins Burgenland. Inhaltlich von der oft gestellten Frage „Ist Schach Sport?“ bis zu den vielen außerhalb des ÖSB stattfindenden Schach-Aktivitäten wie ‚Frau Schach‘ und ‚chess unlimited‘. Einerseits schreiben Experten wie Damen-Nationalcoach Harald Schneider-Zinner oder Markus Ragger über die Lieblingspartie seiner Karriere. Anatol Vitouch richtet seinen Blick in die Zukunft: Wie geht es mit dem ÖSB weiter? Wie wird sich Schach weiterentwickeln? Andererseits lassen wir Außenstehende einen Blick auf die heimische Schach-Szene werfen. Mehrere Reportagen präsentieren Menschen, in deren Leben Schach eine wesentliche Rolle spielt: Von Wirtschaftsboss Gerald Steger bis zu Präsidentenmacher Lothar Lockl. Michael Hufnagel erzählt, warum Schach für ihn mit ‚Schulstangeln‘ verknüpft ist, Dieter Chmelar bringt persönliche und launige Schach-Anekdoten und Achim Schneyder erinnert sich an die langjährige Schachfreundschaft seines verstorbenen Vaters Werner mit Heinz Marecek. Und Sie werden erfahren, wie gut Arnold Schwarzeneggers Esel Lulu Schach spielt.

Die Leser des Magazins 'Schach Aktiv' haben den Spieler des Jahrhunderts gewählt und sich für Markus Ragger entschieden. Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Weltverbands-Präsident Arkady Dvorkovich gratulierten dem ÖSB. „Vor hundert Jahren gab es in Wiener Kaffeehäusern den Archetyp der kultivierten Atmosphäre: Eine Tasse Kaffee, intellektuelle Unterhaltung und einige Schachpartien. Heute erobert Schach in ganz Österreich den öffentlichen Raum zurück. Die Schachkultur in Österreich ist äußerst lebendig und hat sich über die Jahrzehnte erneuert“, so der FIDE-Präsident. Übrigens war auch der erste Schach-Weltmeister Österreicher: Wilhelm Steinitz holte den Titel 1886.

Für alle Schachfreunde hat der ÖSB gemeinsam mit Jacques Lemans eine auf 300 Stück limitierte Schach-Uhr "GRANDMASTER" kreiert. Dieses Modell besticht durch seine klassische Eleganz, die durch das dezent eckige Gehäuse, das einem Schachbrett ähnelt, noch betont wird. Das Gehäuse aus massivem Edelstahl hat einen Durchmesser von 42mm. Das Modell hat ein Quarzwerk, gehärtetes Crystex Glas, einen runden, verschraubten Gehäuseboden und ist wasserdicht bis zu 10 ATM. Die Uhr ist beim ÖSB um 139,- Euro erhältlich (Vertrieb: Schach & Spiele, Gumpendorferstraße 60, 1060 Wien, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Bereits zu Jahresbeginn hat sich der ÖSB einen neuen modernen Internet-Auftritt verpasst und ein neues, von Eva Urthaler gestaltetes, Logo präsentiert.

Der ÖSB hat ein eigenes Covid-19-Sicherheitskonzept erstellt, um den Schach-Spielbetrieb zumindest eingeschränkt aufrecht zu halten. Sehr gut angenommen wurden die vielen zusätzlich angebotenen Online-Trainings-Möglichkeiten und Online-Turniere. Erstmals wurden auch eigene Online-Meister gekürt: Lisa Hapala und Felix Blohberger sicherten sich die Titel. Schach ist auch der Urahn von E-Sport, wo man jederzeit, z.B. auf der Plattform von chessbase, weltweit mit Gegnern spielen kann.

Der ÖSB ist seit 2005 als Sportfachverband in Österreich anerkannt und konnte in den letzten Jahren speziell im Nachwuchsbereich herausragende Erfolge erzielen: So wurden 28 Medaillen bei Europa- und Weltmeisterschaften geholt. Zuletzt kürte sich der Burgenländer Dominik Horvath sogar zum ersten österreichischen Nachwuchs-Weltmeister. Im Spitzensport stechen vor allem die Erfolge von Österreichs Nummer 1 Markus Ragger hervor. Er befindet sich seit Jahren konstant in den Top-60 der Weltrangliste, übersprang die magische 2700-ELO-Punkte-Marke und gilt als bester deutschsprachiger Schachspieler. Außerdem kann Österreich mit den neuen Großmeistern Andreas Diermaier und Valentin Dragnev aktuell so viele Großmeister wie niemals zuvor aufweisen.

Das komplette Magazin finden Sie hier: https://www.chess.at/pdf/schachmagazin2020.html