GM Stanislav Novikov siegt beim 18. International Vienna Chess Open!. Insgesamt 7 Spieler hatten nach 9 Runden jeweils 7,5 Punkt auf ihrem Konto, so mußte letzlich die "Drittwertung" über den Turniersieg 2013 entscheiden. Da hatte der Russe, GM Stanislav Novikov schließlich die Nase um einen Punkt vorne, der junge türkische IM M. Bathuan Dastan mußte sich mit Rang 2 begnügen. IM Hagen Pötsch, Deutschland, erreichte schließlich Platz 3, das wieder nur knapp mit der Zweitwertung vor dem Koreaner GM Alexey Kim. Platz 5 ging an den schwedischen GM Ralf Akesson, vor dem Engländer, IM Jonathan Hawkins und dem polnischen IM Kacper Drozdowski. Nach diesem Block folgten 8 Spieler mit insgesamt 7 Punkten, darunter auf Rang 10 der beste Österreicher, Wiens GM Niki Stanec und die Mitfavoriten auf den Turniersieg GM Aleksander Fier und GM Rainer Buhmann. Topfavorit, GM Ivan Sokolov, wird dieses Turnier wohl abhaken, mit 2 Niederlagen war nur Rang 19 möglich. Trotzdem zeigte er sich vom Veranstaltungsort begeistert und hofft, dass der schönste Turniersaal der Welt auch künftig dem Schachsport erhalten bleibt.
Als beste Dame durfte sich Österreichs Nr. 1, IM Eva Moser feiern lassen. Ein besseres Gesamtergebnis (32.) vergab Sie nach den doch überraschenden Niederlagen in Runde 7 und 8, da nützen auch dei 1,5 Punkte gegen die favorisierten GM Shengelia und Fier nicht ganz. Für die wohl größte Überraschung sorgte im B-Turnier der erst 9-jährige Burgenländer Dominik Horvath (siehe Foto), er setzte sich durch und feierte seinen ersten großen Turniersieg. Beachtlich dabei, er spielt erst sein etwas über einem Jahr Schach und hatte Startrang 101. Hier dürfte wohl ein Riesentalent im österreichischen Schach heranwachsen. Das C-Turnier gewann Nebojsa Ritopecki vor Bertalan Molnar und Siegfried Schwarz. Präsident Christian Hursky dankte den 745 SpielerInnen des Turniers für ihre Teilnahme, die das Vienna Chess Open zum größten westeuropäischen Turnier gemacht haben und vor allem Turnierdirektor Johann Pöcksteiner, dem gesamten Team sowie den MitarbeiterInnen der Stadt Wien, die dieses tolle Ambiente erst möglich gemacht haben. (wk, Text: Turnierseite, Foto: Zsifkovits)
Turnierseite, Ergebnisse bei Chess-Results
Das "Favoritensterben" beim World Cup geht munter weiter. Nachdem im Achtelfinale bereits Morozevich, Karjakin, Gelfand, Iwantschuk und Nakamura auf der Strecke blieben, erwischte es im Viertelfinale auch Caruana, Kamsky und Svidler. Einzig Kramnik zeigt sich bisher souverän und zieht mit einem 1,5:0,5 gegen Korobov problemlos ins Semifinale. Die anderen drei Semifinalisten sind allesamt in die Kategorie Sensation zu stufen. Der Franzose Vachier-Lagrave besiegt mit Caruana die Nummer 2 der Setzliste in den Schnellpartien und steigt mit dem Gesamtscore von 2,5:1,5 auf. Als letzter Westeuropäer wird er heute auf Kramnik treffen. Im zweiten Semifinale spielen zwei junge Russen. Dmitry Andreikin wirft seinen renommierten Landsmann Peter Svidler ebenfalls erst in den Schnellschachpartien aus dem Bewerb. Die Sensation ist bisher ist Evgeny Tomaschevsky. Sein Zweikampf im Achtelfinale gegen Morosevich war an Spannung kaum zu überbieten. Im Viertelfinale biegt Tomashevsky dann Gata Kamsky bereits in den klassischen Partien mit einem Schwarzsieg am zweiten Tag. Da Kramnik für das Kandidatenturnier bereits qualifiziert ist, werden zwei der drei jungen Löwen einen Platz in diesem begehrten Turnier ergattern. (wk, Foto: Turnierseite)
Turnierwebsite (mit Live-Partien und Kommentaren)
Das Vienna Open 2013 geht in seine Schlussphase. Zwei Runden sind noch zu spielen. An der Spitze strahlen der Russe Stanislav Novikov und der Deutsche Hagen Pötsch mit je 6,5 Punkten aus 7 Partien. Im Feld der sechs unmittelbaren Verfolger ist mit Lukas Handler ein einziger Österreicher. Gute 5,5 Punkte hat Nikolaus Stanec, Eva Moser führt die Guppe der 5-Punkter an. Außer Tritt ist David Shengelia. Nach seiner Niederlage in der vierten Runde gegen Moser erleidet er in der siebenten Runde eine zweite Niederlage gegen Andreas Brühl. Er ist aber nicht der einzige Großmeister mit Schwierigkeiten in der dichtgedrängen A-Gruppe. Derzeit finden sich in den Top-10 nur zwei der 27 Großmeister. Derzeit wird die achte Runde live übertragen. (wk, Foto: © Betti Plach)
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Live Partien, Ergebnisse bei Chess-Results
105 Teilnehmer, 83 im Haupt und 22 im Jugendturnier faden sich trotz der starken Konkurrenz, (Wien und Schwarzach) zum Kärntner Schachsommer in Feffernitz ein. Favorit natürlich der Sieger der letzten beiden Jahren GM Malakhatko. Er und seine Gattin Anna Zozulia sind die einzigen Favoriten im Feld, die noch eine weiße Weste haben. IM Stopka Jacek mußte gegen Lokalmatador Köfeler Christian ein Remis abgeben, ebenso die beiden Slowenen IM Mazi gegen Knaller und FM Praznik Niko glücklich gegen Raschun Gerhard. Am schlimmsten aber erwischte es GM Ivanov, der die 2. Runde einfach verschlief. Mit 3 Punkten sind auch noch Thomas Manhard und Klaus Dieter Kesik bestens ins Turnier gestartet. Beim Jugendturnier ist Zeber Katja die einzige mit dem Punktemaximum. Unter dem Motte Schach und Urlaub bei Freunden, genießen die vielen Gäste die Wunderschöne Gegend rund um den Millstätter und Weißensee. (wk, Info/Text: Helmut Löscher)
Ergebnisse bei Chess-Results
Das Vienna Open 2013 bricht einen Rekord nach dem anderen. Seit gestern steht mit dem Start des fünfrundigen D-Turnieres die endgültige Zahl der Teilnehmer/innen fest. Es sind 745 Spielerinnen und Spieler in den vier Gruppen im Einsatz, davon allein 400 in der A-Gruppe. Am Montag, dem 19. August wird mit Hilfe des Vienna Opens auch der Besucherrekord auf der Webstie des ÖSB gebrochen. Noch nie hatte es zuvor 8.351 Besucher an einem Tag gegeben. Beachtlich ist die Medienpräsenz der Veranstaltung. Wiens Präsident Hursky verweist auf TV-Beitrage im ORF (TV-Thek) und Sport in Wien. Schach gespielt wird natürlich auch. Nach vier Runden sind mit Hagen Pötsch (GER), Stanislav Novikov (RUS), Eva Moser (AUT), Andreas Brühl (GER) und M. Batuhan Dastan (TUR) noch fünf Spieler/innen ungeschlagen. Moser besiegt in der gestrigen Runde mit David Shengelia Österreichs Elofavoriten und trifft heute auf GM Alexandr Fier (BRA, 2595). Gut im Rennen sind auch noch Alexander Fauland und Georg Fröwis mit je 3,5 Punkten. (wk)
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Live Partien, Ergebnisse bei Chess-Results
Nachdem im Tie-Break der 3. Runde mit Grischuk gege Le ein weiterer Favorit auf der Strecke geblieben ist und sich Morozevich gegen Ragger-Bezwinger Vitiugov und Karjakin gegen Eljanov nur mit Mühe in den Blitzpartien durchsetzen konnten, begann gestern das Achtelfinale mit einer Traumpartie von Gata Kamsky gegen Mamedyarov. Der Amerikaner zaubert eine wahre Opferorgie aufs Brett, holt sich den schwarzen König nach vorne und siegt bereits im 30. Zug. Siege in der ersten Partie gelingen auch Caruana gegen Granda Zuniga, den letzten 2600-er im Feld und Kramnik mit Schwarz gegen Iwantschuk. Die Partien Morozevich gegen Tomashevsky, Le gegen Svidler, Adreikin gege Karjakin, Nakamura gegen Korobov und Vachier-Lagrave gegen Gelfand enden mit Punkteteilungen, wobei vor allem Le gegen Svidler gute Gewinnchancen verpasst hat. Heute folgt ab 15:00 Uhr die Rückrunde. (wk, Foto: Turnierseite)
Turnierwebsite (mit Live-Partien und Kommentaren)
Unglaubliche 717 Teilnehmer/innen aus 47 Nationen begannen gestern das Vienna Open mit der ersten Runde. Wiens Präsident Christian Hursky eröffnete das "Riesenopen" gemeinsam mit ÖSB Präsident Kurt Jungwirth und betonte, dass die Veranstaltung das größte Open Westeuropas sei, zumindest. Die Teilnehmerzahl wird sogar noch steigen, beginnt doch morgen eine nur fünf Runden dauernde "D-Gruppe". In der A-Gruppe mit 400 Teilehmer/innen sind nach zwei Runden noch 59 Spieler/innen ohne Punkteverlust. Die Live-Übertragung wird in bewährter Manier von Karl Theny übertragen. Heinz Herzog hat für Chess-Results eine brandneue Live-Seite programmiert, die auch auf mobilen Endgeräten verwendet werden kann. Zudem organisert Theny Live-Kommentierungen mit Georg Fröwis und Robert Kreisl. Einen großartigen Job macht das Organisationsteam rund um Turnierdirektor Johann Pöcksteiner und Hautpschiedsrichter Kaweh Christoph. Die erste Runde begann mit nur wenigen Minuten Verspätung... (wk, Text: Christian Hursky)
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Live Partien, Ergebnisse bei Chess-Results
Spanned verläuft das Achtelfinale des World Cups. In der gestrigen ersten Runde gibt es in den 16 Partien gleich 8 Sieger. Tomashevsky, Le, Nakamura, Gelfand, Kamsky, Vachier-Lagrave, Svidler und Grii gehen jeweils mit 1:0 in Fürhung. Für sechs von ihnen ist es bereits das Ticket für das Viertelfinale, denn heute enden 13 der 16 Partien mit Remis. Lediglich Granda Zuniga kann seine Niederlage der ersten Runde kompensieren und ebenso noch das Tie-Break erreichen wie Alexander Girschuk, der Le in 154 Zügen eine lange ausgeglichen Stellung doch noch abnimmt. Nakamura gewinnt gegen Adhiban als einziger mit 2:0. Daraus folgt, dass alle Remisspieler des ersten Tages mit weiteren Remisen am zweiten Tag in den morgigen Stichkampf gehen. Insgesamt wird es zehn Tie-Break Entscheidungen geben. Draußen ist hingegen mit Levon Aronian bereits die Nummer 1 der Setzliste. Er kann seine Weißniederlage nicht mehr kompensieren. In den Stichkampf müssen mit Caruana, Grischuk und Kramnik die drei weiteren Top-Vier Spieler. (wk, Foto: Turnierseite)
Turnierwebsite (mit Live-Partien und Kommentaren)
Anmeldeboom bei der Internationalen Wiener Schachmeisterschaft 2013: Insgesamt sind vom 17. - 25. August über 700 Damen und Herren aus über 50 Nationen im Wiener Rathaus am Start. Angeführt wird das Rekordfeld von Großmeister Ivan Sokolov, mit Holland Team-Europameister. Österreichs Hoffnungen ruhen auf David Shengelia und Niki Stanec. Das alle zwei Jahre ausgetragene Wiener Schachfestival entwickelt sich zu einem europäischen Top-Event. "Die Attraktivität für die Schachspieler liegt in der idealen Kombination, Schachsport unter optimalen Bedingungen ausüben und gleichzeitig den Urlaub in der Kunst- und Genussmetropole Wien verbringen zu können", freut sich Präsident Christian Hursky vom Veranstalter Wiener Schachverband über das Rekordfeld. Neben Sokolov sind 20 Großmeister aus Russland, Brasilien, England, Frankreich, Deutschland, Bulgarien, Serbien, Israel, Korea, Schweden und Österreich am Brett. Einiges vor hat auch die österreichische Weltklassespielerin und internationale Meisterin Eva Moser: "Mein Minimalziel ist, beste Dame zu werden. Aber natürlich möchte ich auch gegen die Großmeister aufzeigen." Mit Spannung wird von den Experten der Auftritt der erst 13jährigen Zhansaya Abdumalik aus Kasachstan erwartet. Sie hat schon jetzt die Stärke einer Meisterspielerin. Experten sehen in ihr eine zukünftige Schach-Weltmeisterin. Das Vienna Chess Open kann täglich bei freiem Eintritt besucht werden. (wk, Text: Christian Hursky)
Turnierseite, Bericht auf ORF.at
Live Partien, Ergebnisse bei Chess-Results
Im Tie-Break der zweiten Runde setzten sich mit ein paar Ausnahmen die Favoriten durch und bestätigten, dass die Schnellpartien ihre Chancen verbessern. Eine der Überraschungen ist das Ausscheiden von Michael Adams, der vor kurzem das GM Turnier in Dortmund vor Kramnik gewinnen konnte. In den Schnellpartien des Worldcups zieht er mit 0,5:1,5 gegen Yuriy Kryvoruchko den Kürzeren. Draußen ist auch der Georgier Baadur Jobava. Anton Korobov gewinnt insgesamt mit 3:1. Den spannendsten Zweikampf lieferten sich der siebzehnjährige Daniil Dubov und Ex-Weltmeister Ruslan Ponomariov, dem dieses Format in der Vergangenheit stets gut lag. Nach insgesamt sechs Remisen, nicht alle davon waren ausgekämpft, musste eine letzte Blitzpartie entscheiden. Dubov hatte Weiß und sechs Minuten Bedenkzeit, Ponomariov Schwarz und nur vier Minuten, wäre aber mit einem Remis weiter gewesen. Nach spannendem Verlauf entscheidet Dubov die "Armageddon" Partie für sich. Ponmariov ist draußen. Heute startet um 15:00 Uhr die Runde der letzten 32. (wk, Foto: Turnierseite)
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