Das look! Magazin holt am 20. Mai von 14-22 Uhr Frauen in die Königsklasse und lädt zum „Damengambit“ im Café Landtmann. Mit dabei: „Frau Schach“, ein von Karoline Spalt gegründeter Schachklub exklusiv für Frauen in Wien und der einzige seiner Art in Österreich. Gespielt wird Simultanschach!
Bis zum Event haben wir einen Brainteaser für Schachprofis und alle jene, die es noch werden wollen, von „Frau Schach“ für euch. Wenn ihr die Lösung kennt, schreibt an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und gewinnt mit etwas Glück ein Schach-Goodiebag! (WK, Text/Foto: "Frau Schach"
Valentin Dragnev führt beim Hybrid-Mitropacup 2021 das ÖSB Herrenteam auf den 5. Platz. Dragnev überzeugt am Spitzenbrett mit fünf Punkten aus neun Partien. Jeder seiner drei Siege trägt wesentlich zu den drei Mannschaftssiegen gegen Deutschland (3,5:0,5), Kroatien (2,5:1,5) und Slowenien (3:1) bei.
Aber auch die anderen Spieler zeigen solide Leistungen. Felix Blohberger spielt fünf Partien und bleibt mit zwei Siegen und drei Remisen am zweiten Brett ungeschlagen. Florian Schwabeneder und Marc Morgunov verpassen eine makellose Bilanz nur knapp wegen Niederlagen in der Schlussrunde gegen Italien. Morgunov holt 4/7, Schwabeneder 3,5/8. Weniger gut läuft es nur bei Georg Fröwis mit zwei Siegen bei vier Niederlagen. Playing-Captain David Shengelia trägt einen Sieg gegen Slowenien bei. Es bliebt sein einziger Einsatz.
Das Frauenteam vermeidet mit einem 3:1 Sieg gegen die Slowakei die rote Laterne und beendet das Turnier am 9. Platz hinter Slowenien und vor den Slowakinnen. Zudem gelingen zwei Punkteteilungen gegen die Schweiz und Kroatien. Aber sechs Begegnungen gehen verloren.
Am Spitzenbrtt schlägt sich Julia Novkovic mit zwei Punkten aus fünf Partien beachtlich und darf sich über Eloplus von 10 Punkten freuen. Positiv bilanzieren auch Elisabeth Hapala (+8 Elopunkte) mit 4/8 und Nikola Mayrhuber (+22) mit 3/4. Denise Trippold und Annika Fröwis finden mit jeweils 1,5/8 hingegen nicht zu ihrer gewohnten Form. Kata Vicze bleibt in ihren drei Einsätzen ohne zählbaren Erfolg.
Die dominierende Nation des ersten Hybrid-Mitropacups ist Italien. In der offenen Klasse gewinnt Italien mit 14 Punkten dank besserer Zweitwertung vor der Slowakei sowie Tschechein und Frankreich (je 13). Im Frauenbewerb fällt der Sieg mit drei Punkten Vorsprung auf Ungarn und vier auf Deutschland sogar deutlich aus. Die Italienerinnen lassen im gesamten Verlauf nur eine Punkteteilung gegen Kroatien zu.
Dem Schweizer Schachbund ist für die Organisation zu danken, die es trotz Pandemie möglich gemacht hat heuer einen Mitropacup durchzuführen. Das Hybrid-Format ist interessant, hat aber noch Schwächen, so haben beispielsweise Mouse-Slips vereinzelt Ergebnisse völlig gedreht, um nicht zu sagen verzerrt. Der nächste Mitropacup wird aber hoffentlich 2022 in Frankreich wieder over-the-board möglich sein.
Links:
Chess-Results: Open, Frauen
Tornelo
In der sechsten Runde des Hybrid-Mitropacups gelingen den österreichischen Teams Punkteteilungen gegen die Schweiz, nachdem es am Tag zuvor zwei Niederlagen gegen Teschechien gab.
Im Frauenteam scoren Annika Fröwis und Nikola Mayrhuber voll. Dabei gelingt Mayrhuber ein überzeugender Sieg gegen Sarah Hund, während Fröwis gegen Monika Müller-Seps ein Turmendspiel gewinnen kann. Zuvor hatte aber auch die Schweizerin ihre Chancen. Zu einem zweite Mannschaftssieg hat es nicht gereicht, weil Denise Trippold am ersten Brett gegen Ghazal Hakimifard in einer völlig ausgeglichen Partie am Ende wegen eines offensichtliche Mousslips verliert. In einer früheren Runde hatte Julia Novkovic von einem gleichen Fehler ihrer Gegnerin profitiert, diesmal ging es zu Lasten des ÖSB Teams. Allerdings müsste man sich bei FIDE und ECU schon die Frage stellen, ob solche offensichtlichen Bedienungsfehler bei Standard-Hybrid-Turnieren unter Aufsicht von Schiedsrichtern wirklich Partien entscheiden müssen.
Im Match der Herren verliert Valentin Dragnev am Spitzenbrett gegen Stefan Bogner. Dragnev opfert im 19. Zug eine Figur, die er zwar zurück gewinnen kann, aber danach stehen seine Figuren schlecht. Am Nachbarbrett gelingt Felix Blohberger gegen Oliver Kurmann in einer sauberen Partie der Ausgleich. Florian Schwabeneder und Marc Morgunov steuern Remisen zum 2:2 bei.
Heute spielt Österreich gegen Kroatien. Die Runde beginnt 15:00 Uhr.
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Chess-Results: Open, Frauen
Tornelo
Live:
Herren-Turnier auf Tornelo:
https://tornelo.com/chess/orgs/europechess/events/mitropa-online-cup-2021-open
Damen-Turnier auf Tornelo:
https://tornelo.com/chess/orgs/europechess/events/mitropa-online-cup-2021-women
Live-Kommentare von GM Klaus Bischoff: https://www.twitch.tv/schachdeutschlandtv
Broadcast ChessBase Herren:
https://live.chessbase.com/watch/Mitropa-Online-Cup-Open-2021/
Broadcast ChessBase Damen:
https://live.chessbase.com/watch/Mitropa-Online-Cup-Women-2021/
Übertragen werden die Turniere auch bei Chess24, ChessBase ChessBomb, ChessCom, FollowChess und Lichess:
Chess 24 - https://cutt.ly/8bbsNdb
Follow Chess - https://cutt.ly/2bbdpmY
Chessbase - https://cutt.ly/cbbdjj0
Chessbomb - https://cutt.ly/BbbdxEY
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Lichess - https://cutt.ly/lbnrbO3
Österreichs Frauen gelingt in der 4. Runde des Hyprid-Mitropacups gegen die Slowakei mit einem 3:1 ein erster Sieg, nachdem das Team zuvor gegen Ungarn ein 0:4 einstecken musste. Die Herren holen gegen starke Ungarn ein 2:2, verlieren dann aber gegen die Slowakei knapp mit 1,5:2,5.
Im Match gegen die Slowakai hat das Frauenteam das Glück auf seiner Seite. Zwar verliert Denise Trippold gegen Stella Sankova, aber dahinter punkten Elisabeth Hapala gegen Martina Taragelova und Nikola Mayrhuber gegen Maria Kovarikova voll. Alle rechnen bereits mit einem 2:2, da am Spitzenbrett Julia Movsesian gegen Julia Novkovic klar auf Gewinn steht. Im 33. Zug passiert der Slowakin aber offensichtlich mit einem Mouseslip ein Missgeschick. Statt mit der Dame ein Schach auf h7 zu geben und ein Matt im nächsten Zug einzuleiten, verkümmert die Dame auf h6, wonach Julia sie nicht einmal schlagen muss, sondern selbst ein Matt in drei Zügen ausführen kann. Der 3:1 Sieg sollte Selbstvertrauen für die nächsten Runden bringen.
Das Herrenteam holt gegen die leicht favorisierten Ungarn in der Besetzung Dragnev, Blohberger, Schwabeneder und Morgunov mit vier Remisen ein 2:2. Im Match gegen die Slowakei verliert Georg Fröwis gegen Juraj Druska. Dragnev, Blohberger und Schwabeneder remisieren, am Ende steht daher eine 1,5:2,5 Niederlage in der Tabelle.
Heute stehen für Österreich im Haus des Schachsports in Wien die Begegnungen gegen die Tschechische Republik am Spielplan. Die Runde beginnt 15:00 Uhr.
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Univ.Prof. Dr. Roland Grabner von der Karl Franzens-Univerität Graz führt ein internationales Forschungsprojekt zur Entwicklung von Schachexpertise durch.
Dieses Projekt ist eine Zusammenarbeit der Karl-Franzens-Universität Graz und der Sheffield University sowie Northumbria University in Großbritannien. Ziel des Projekts ist es, neue Einsichten zu jenen Faktoren zu gewinnen, die für eine erfolgreiche Schachkarriere förderlich sind.
Betrachtet werden dabei nicht nur kognitive Fähigkeiten (wie z.B. räumliches Vorstellungsvermögen), sondern auch emotionale Kompetenzen, Motivation, Persönlichkeit und verschiedene Trainingstätigkeiten.
Alle interessierten Klub- bzw. Turnier-Schachspieler/innen sind zu einer Online-Umfrage eineladen, die ca. 35 bis 45 Minuten Zeit in Anspruch nimmt und in verschiedenen Sprachen zur Verfügung steht. Alle Teilnehmer/innen erhalten auf Wunsch ein individuelles Feedback zu ihren Ergebnissen im Vergleich mit anderen internationalen Schachspieler/innen.
Dieses Projekt wird für den Schachsport neue Erkenntnisse zur Entwicklung von Schachexpertise Implikationen für effektives Schachtraining bringen. Zudem können die teilnehmenden Spieler/innen durch das individuelle Feedback ihre eigene Schachkarriere besser verstehen.
Links:
Projektwebsite
Das Forschungsteam:
Univ.-Prof. Dr. Roland H. Grabner
Arbeitsbereich Begabungsforschung, Karl-Franzens-Universität Graz
https://psychologie.uni-graz.at/de/begabungsforschung/
Prof. Dr. Merim Bilalic
Professor of Cognitive Psychology, Northumbria University at Newcastle, UK
https://www.northumbria.ac.uk/about-us/our-staff/b/merim-bilalic/
Dr. Nemanja Vaci
Lecturer Psychology, Sheffield University, UK
https://www.sheffield.ac.uk/psychology/people/academic/nemanja-vaci
Österreichs Herren gelingt mit einem hohen 3,5:0,5 Sieg gegen Deutschland im Hybrid-Mitropacup ein erster Sieg, nachdem es zuvor gegen Frankreich eine knappe 1,5:2,5 Niederlage gegeben hatte. Die Frauen verlieren beide Begegnungen.
In einem Match zwischen zwei von den Elozahlen her ausgeglichen Mannschaften setzt sich das Team von David Shengelia gegen Deutschland klar durch. Valentin Dragnev und Georg Fröwis besiegen an den Spitzenbrettern Michael Prusikin und Ashot Parvanyan. Florian Schwabeneder holt gegen Ruben Gideon Köllner sein zweites Remis. Top-Scorer des Teams ist bisher Marc Mogunov mit zwei Siegen gegen den Franzosen Augustin Droin und den Deutschen Alexander Krastev.
Das Frauenteam ist gegen Frankreich und Deutschland jeweils in der Rolle des Außenseiters. Einzig Elisabeth Hapala gelingt gegen die Französin Anysia Thomas eine Punkteteilung und sichert das "Ehrenremis" zur 0,5:3,5 Niederlage. Deutschland ist am nächsten Tag noch stärker aufgestellt. Diesmal gelingt Julia Novkovic am Spitzenbrett mit einem Remis gegen Jana Schneider ein Achtungserfolg. Ein Außenseitersieg von Elisabeth Hapala gegen Melanie Lubbe stellt den Endstand von 1,5:2,5 her. Denise Trippold und Annika Fröwis verlieren ihre beiden Partien.
Heute wartet Ungarn. Österreich spielt im Haus des Schachsports in Wien. Die Runde beginnt 15:00 Uhr, "Austragungsstätte" ist die Online Plattform Tornelo.
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Übertragen werden die Turniere auch bei Chess24, ChessBomb, ChessCom und FollowChess.
Der Mitropacup kann 2021, wie schon 2020, wegen der Pandemie nicht wie geplant in Davos stattfinden. Die Reisebeschränkungen lassen das nicht zu. Der Schweizerische Schachbund hat daher schweren Herzens entschieden den Mitropacup vom 4. bis 12. Mai 2021 alternativ im Hybrid-Format auszutragen.
Im Hybrid-Format spielte alle Spieler eines Landes von einem gemeinsamen Ort online gegen die Spieler der anderen Länder. Die Spieler werden dabei von Schiedsrichtern beaufsichtigt. Die FIDE erlaubt in dieser Form eine Elowertung. Der Mitropacup wird hier zu einer Premiere.
Die österreichischen Teams, Open und Frauen, treten im Schachhaus des Wiener Landesverbandes an. Das Herrenteam spielt in der offenen Klasse in der Besetzung Valentin Dragnev, Felix Blohberger, Georg Fröwis, Florian Schwabeneder, Marc Morgunov und Playing Captain David Shengelia. Für das Frauenteam hat Captain Siegfried Baumegger die folgenden Spielerinnen nominiert: Julia Novkovic, Denise Trippold, Annik Fröwis, Elisabeth Hapala, Nikola Mayrhuber und Kata Vicze.
Die erste Runde beginnt am Dienstag, dem 4. Mai 2021. Spielbeginn ist an allen Tagen 15:00 Uhr, nur am Schlusstag schon um 10:00 Uhr. "Austragungsstätte" ist die Online Plattform Tornelo.
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Broadcast ChessBase Herren:
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Alle schachhungrigen Mädchen und Frauen aufgepasst: Von 14. bis 16. Mai veranstaltet die Deutsche Schachjugend in Kooperation mit der European Chess Union und der FIDE Frauenkommission ein europaweites Mädchen- und Frauenschachwochenende. Vom blutigen Schachneuling, der in einem Trainingsblock die Regeln des Schachs lernt, bis hin zur Großmeisterin, die sich durch die Turniere spielt, gegen mehrere Gegnerinnern im Simultan antritt oder sich an den Diskussionen der Workshops beteiligt, ist für jede etwas dabei.
Es wird ein buntes Programm aus Einzelturnieren, Teamkämpfen, Simultanspielen, Trainings und Workshops geben, die europaweit in englischer Sprache stattfinden. Mit von der Partie sind auch etliche Helferinnen aus Österreich: Spiele gegen WFM Denise Trippold beim Simultan, lausche den lehrreichen Kommentaren von WFM Nikola Mayrhuber oder verbessere dein Zeitmanagement mit WGM Regina Theissl-Pokorna.
Unterstütze das österreichische Team beim internationalen Teamkampf und lies dich nochmals hinein in das gesamte Programm!
Die Deutsche Schachjugend hat außerdem ein deutschsprachiges Programm erstellt, zu dem wir herzlich eingeladen sind. Es erwarten euch unter anderem spannende Trainingseinheiten und ein Workshop mit der deutschen Großmeisterin Josefine Heinemann.
mehr Infos
(dt)
Am 14. Juli 2020 startete das Projekt Hobby-Frauenliga-Online. Hier spielen Frauen und Mädchen in Gruppen eine Meisterschaft. Die Spiele wurden auf lichess.org ausgetragen. Neuanmeldungen an hobbyfrauenliga(at)chess.at sind willkommen und erwünscht.
Der elfte Zyklus ist nun abgeschlossen. Die Gruppe A und damit der Gesamtsieg ging an Magdalena Wielander. Knapp dahinter folgte Ina Weiß. In der Gruppe B dürfen wir Angie Geißler zum ersten Platz und Gerti Fridrin zum zweiten Platz gratulieren. In Gruppe C ergatterten Helga Oberhofer und Katharina Pötscher den ersten und zweiten Platz.
Die Preise in dieser Liga wurden verlost und die glücklichen Gewinnerinnen sind beim elften Zyklus Ina Weiß, die sich über ein Training freuen darf, und Helga Oberhofer, die einen Büchergutschein bekommt.
Wir nehmen Anmeldungen von allen Frauen und Mädchen an, auch über 1500 Elo. Die Spielstärke wird bei der Gruppeneinteilung berücksichtigt. Wer in Zukunft einsteigen möchte kann einfach ein Mail an hobbyfrauenliga(at)chess.at schicken. Wir suchen auch Interessenten, die gerne eine offene Hobbyliga organisieren würden.
FAQs, Ausschreibung
(ab)
Weltmeister Magnus Carlsen kommt im Finale des "New in Chess Classic" gegen Hikaru Nakamura im fünften Event der Champions Chess Tour zu seinem ersten Sieg und übernimmt damit die Führung in der Gesamtwertung.
Der erste Satz des Finales startet mit zwei Remisen. Die dritte Partie bringt Carlsen nach spannendem Verlauf in Führung. Zuerst erhält der Norweger eine überlegene Stellung, opfert dann aber eine Figur für drei Bauern. Dieses Opfer war aber keines, wie Carlsen im Interview offen eingesteht, sondern ein Übersehen. Carlsen hat aber Glück, die Stellung bleibt spielbar. Im 46. Zug unterläuft dann Nakamura ein Fehler, der seine Mehrfigur kostet. Das Damenendspiel mit einem Mehrbauern verwertet Carlsen zur Führung. Nakamuras "all in" Versuch in der vierten Partie geht daneben. Carlsen gewinnt den ersten Satz mit 3:1.
Im zweiten Satz gelingt Nakamura mit einem Auftaktsieg der erhoffte Traumstart. Carlsen zeigt in der nächsten Parite Nachwirkungen, wohl weil im bewußt war, dass er an einer Stelle die erste Partie sogar hätte gewinnen können. Nakamura verzichtet aber in besserer Stellung nachzusetzen und spielt eine Zugwiederholung. Das sollte sich rächen. In der dritten Partie zeigt Carlsen seine Klasse und widerlegt einen Angriffsversuch des Amerikaners mit eine Qualitätsopfer, das ihm eine überlegene Stellung bringt. Der Ausgleich bringt Nakamura wieder in Zugzwang um in der letzten Partie mit einem Sieg doch noch ein Tie-Break zu erzwingen. Aber Carlsen spielt da nicht mit. In einem supersoliden c3-Sizilianer hat Nakamura nie eine Chance, steht schlecht und schlechter. Im 43. Zug rettet er die Partie mit einem Remisangebot, das Carlsen annimmt um den Gesamtsieg zu sichern.
Im Spiel im Platz 3 setzt sich Shakriyar Mamedyarov gegen Levon Aronian nach einem 2:2 im ersten Satz mit 2,5:0,5 im zweiten durch. Bemerkenswerterweise gab es in diesem Match sechs Schwarzsiege und nur ein Remis für die Weißspieler.
In der Gesamtwertung der Tour führt Carlsen nun vor dem zweifachen Sieger Wesly So. Es folgen Radjabov und Giri. Die nächste Station der Tour folgt bereits Ende Mai. (wk, Foto: Chess24)
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Turnierseite, Chess24